Thailand, Pattaya und Jomtien Beach

 

Eines vorweg: Pattaya ist das Touristenzentrum schlechthin. Man entscheidet sich bewusst gegen Abgeschiedenheit und Ruhe. Und das spürt man auch recht schnell – kaum in Pattaya angekommen, begrüßen einen Hotelbunker und Ferienanlagen, die ihre beste Zeit seit 10 Jahren hinter sich haben. Oftmals hat man als Hobbyfotograf das Gefühl, im Paradies für Lost Places (what’s that?) angekommen zu sein. Es stimmt schon ein wenig nachdenklich, wenn man sieht, was der Natur hier angetan wurde.

Da im November Nebensaison ist, wirkt es relativ menschenleer und daher wie ausgestorben. Diese Zeit scheint für Pattaya eine sehr gute Reisezeit zu sein. Warme Temperaturen, warmes Meer, ab und an mal eine Wolke und leere Strände. Eines ist allerdings offensichtlich: Unzählige (ältere) westliche Männer sind mit Thailändischen Frauen oder Männern/Boys unterwegs. Als rein westliches Paar kommt man sich zum Teil schon seltsam vor.

Strand von Pattaya

Follow the White Rabbit

Endlich angekommen, wurden wir weit nach Mitternacht herzlich und freundlich im Rabbit Resort begrüßt und zu unserem Zimmer gebracht. Und tatsächlich, es gibt sie. Diese Abgeschiedenheit inmitten einer Ferienhochburg. Kleine Bungalows mit je zwei Zimmern inmitten eines tropischen Gartens. Völlige Ruhe. Nur wenige Schritte zum Strand. Klasse! Die Bewertungen auf TripAdvisor (Direktlink zur Hotelseite) stimmen tatsächlich. Danke, Mr. & Mrs. Rabbit für diese tolle Kleinod inmitten der Betontürme, von denen man hier glücklicherweise nichts mitbekommt.

Мы говорим по-русски. Ты тоже?

Mitte der Neunzigerjahre war Thailand fest in deutscher Hand. Mittlerweise sind andere Ziele interessant und bezahlbar geworden und eine andere Gruppe hat sich hier quasi nieder gelassen: der große Bruder, würde ein Ossi sagen. Deutsche Touristen sind im November anscheinen selten anzutreffen. Dafür kann man, wenn man eine POS/EOS besucht hat, seine Russisch-Kenntnisse aufbessern. Schilder sind oftmals zweisprachig ausgewiesen: Thai und Russisch. Deutsch ist nicht zu finden. Englisch selten. Dieser Umstand ist allerdings ein Problem für einen entspannten Urlaub, da zumeist ältere Pärchen oder junge Familien das typische Urlaubsbild bestimmen.

Von A nach B

Wie üblich in Asien, gibt es viele Möglichkeiten der Fortbewegung. Die wohl günstigste in Thailand ist der sog. Bahtbus. Das ist im Prinzip ein Pickup, dessen Ladefläche zur überdachten Sitzfläche umgebaut wurde. Für gerade einmal 10 Baht (ca. 25ct) kann man so lange fahren, wie man möchte. Diese Bahtbusse fahren die beiden Hauptrouten (Nord/Süd) um Pattaya ab. Einfach vom Straßenrand aus einen Bahtbus heranwinken und einsteigen. Dann am gewünschten Ausstiegspunkt den Knopf (wie im Bus) drücken und sofort hält der Fahrer an. Nun einfach zum Fahrer vor und die 10 Baht pro Person zahlen und fertig.

Wem das zu kompliziert ist, der kann mit dem gelb-blauen Taxi fahren. Eine 10km-Strecke kostet ca. 150-200 Baht.

Wer es individuell mag, kann sich einen Scooter mieten. Man benötigt lediglich einen internationalen Führerschein der anzeigt, dass man Zweiräder fahren darf. Helm aufsetzen nicht vergessen.


Rabbit Resort


(fast) Leerer Strand


Sunset

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Megacity Hong Kong

 

Irgendwie anders, als erwartet

Nach einem sehr angenehmen Flug mit Cathay Pacific CX288 von Frankfurt, erreichten wir Hong Kong International Airport. Wem die Zeit nicht wichtig ist, der fährt per Bus vom Flughafen zu einem zentral gelegenen MTR Bahnhof, anstatt den AirportExpress zu nutzen. Dieser ist zwar sehr schnell, jedoch auch teurer. Eine gute Alternative bietet der Airbus Services. Die gut 45 minütige Fahrt in die Innenstadt dient gleich als erste Orientierung. Da unser Hotel im Hung Hom District (Kowloon) liegt, nutzen wir die Linie A21 bis zu ihrer Endstation Hung Hom Station (Linienplan). Die Fahrt kostet 33 HK$ pro Person (rund 4 €) und kann entweder passend beim Fahrer oder vorher am Ticket-Schalter am Flughafen gekauft werden.

Bleibt noch kurz zu erklären, weshalb es in der Überschrift „Völlig anders, als erwartet“ heißt. Ganz einfach: Hong Kong ist eben nicht nur diese schillernde und glitzernde Metropole. Bereits ein paar Meter neben Gucci & Co. findet man ärmliche Verhältnisse vor, die ich so nicht erwartet hätte.

Von A nach B

Mit dem kostenfreien hoteleigenen Transferbus gelangt man binnen weniger Minuten zur Hung Hom Station, von der aus man Zugang zum U-Bahn-Netz bekommt. Eine Station weiter mit der West Rail Line befindet man sich schon an der „East Tsim Sha Tsui “ Station, nahe des Victoria Habour, der die wohl bekannteste Skyline Hongkongs, wenn nicht weltweit, bietet. Hier ein Tipp: jeden Abend um 20 Uhr werden die Wolkenkratzer mit einer Lichtshow angestrahlt. Dazu passende Musik rundet das ca. 15 minütige Happening ab. Für gerade mal 5 HK$ kann man mit der Fähre übersetzen zum District und zahlreiche Sehenswürdigkeiten erreichen. Oder man steigt um und fährt mit der roten „Tsuen Wan Line“ zur Central Station.

Hotel sáv

Nachdem wir mit dem zuvor erwähnten Bus die Hung Hom Station erreichten, liefen wir in rund 15 Minuten zum Hotel sáv. Beine Vertreten nach einem solch langen Flug ist wirklich angenehm… Gebucht via booking.com (Direktlink zum Hotel) empfing uns der sehr freundliche Portier im modernen Entree des Hotels. Das Gepäck wurde uns umgehend abgenommen und wir wurden zur Rezeption begleitet. Das neue Hotel besticht mit europäischem Chic. Sehr clean, klar und farblich perfekt abgestimmt. Das Zimmer wartet mit vielen Annehmlichkeiten auf, wie sehr gutes Wifi, kostenlose Minibar, einstellbare Lichtstimmung, großer Flat-TV und ein kostenfrei nutzbaren Smartphone. Dies erweist sich als sehr praktisch, dient es während dem Aufenthalt als ständiger Begleiter in der Stadt. Somit kann man sich teure Datenpakete des eigenen Mobilfunkanbieters sparen und dieses Smartphone nutzen. Unser Zimmer auf Etage 18 von 25 ist erwartungsgemäß klein, das Doppelbett mit 130cm Breite verspricht kuschelige Nächte. Wir Europäer bzw. wir Deutschen sind physisch nun mal deutlich größer. Das wird mir mit meinen 1,91m hier vielerorts sehr deutlich.

Das Hotel ist wirklich eine tolle Empfehlung für Besucher Hong Kongs. Und nein, das Bild, welches diesen Beitrag einleitet, ist nicht das Hotel. Es ist die Aussicht aus dem Frühstücksraum.

Nützliche Links


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